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Asiatische Küche

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Asiatische Küche

„Die asiatische Küche“ existiert genauso wenig, wie „die europäische Küche“. Vielmehr gibt es eine thailändische, vietnamesische, japanische und chinesische Art zu kochen. Jede landestypische Küche hat ihre Besonderheiten und erfordert teilweise andere Zutaten. Manche Grundzutaten sind jedoch in vielen Küchen asiatischer Länder anzutreffen. Hier ein Überblick über einige gängige Zutaten:
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Glasnudeln dagegen bestehen aus Mungobohnenstärke. Die schneeweißen Nudeln benötigen nur eine extrem kurze Kochzeit und werden sehr weich und fast transparent. Verwendet werden Glasnudeln oft für Suppen oder Schmorgerichte, genauso wie die Reisnudeln, die aus Reismehl und Wasser hergestellt werden und ebenfalls bereits nach kurzer Zeit gar sind. Mehr Infos zu Nudeln finden Sie im Beitrag „Nudeln: Schnell und vielseitig“. Die Saucen Kaum ein asiatisches Gericht kommt ohne pikante Saucen aus. Besonders häufig wird Sojasauce verwendet, aber auch Fisch- und Austernsaucen sind überaus beliebt. Sojasauce wird in der asiatischen Küche gerne als Würzmittel, Marinade oder Dip eingesetzt. Geschmacklich unterscheidet man salzige bis leicht süßliche Varianten sowie farblich dunkle und helle Sojasaucen. Eine Besonderheit ist Kecap Manis, eine süße indonesische Sojasoße mit dicklicher, sirupartiger Konsistenz. Sie eignet sich besonders für Marinaden und Dips. Mit ihrem vollmundigen und feinwürzigen Aroma kommt Sojasauce in vielerlei Gerichten zum Einsatz, sowohl in Salaten und Suppen als auch in Fisch, Fleisch und Gemüse. Helle Sojasauce schmeckt milder und etwas süßlich, dadurch passt sie am besten zu leichten Gerichten wie Fisch, Geflügel und Gemüse. Die kräftigere und intensivere dunkle Sojasauce eignet sich dagegen besser für herzhafte und scharfe Gerichte sowie für Sushi. Fischsauce gehört zu den ältesten Würzsaucen überhaupt und wird vor allem in Thailand und Vietnam verwendet. Während Neulinge wegen des strengen Geruchs zunächst die Nase rümpfen, schwören Asien-Kenner auf das salzig-pikante Würzmittel. Denn Fischsauce verleiht den Gerichten ein typisches, sehr ausdrucksstarkes Aroma. Auch die dickflüssige, süß-salzige Austernsoße gibt vielen chinesischen und anderen ostasiatischen Gerichten erst den richtigen Kick. Sie besteht aus Austernextrakt, Sojasoße, Zitrone, Knoblauch, Zwiebeln und Maisstärke.Sowohl Sojasauce als auch Fischsauce und Austernsauce kann man auch gut zum Nachwürzen auf den Tisch stellen. Die Currypasten Currypasten gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtungen und Schärfegraden – abhängig vom Chili-Anteil. Die Pasten bestehen aus einem Potpourri von Gewürzen und Würzsaucen. Häufige Ingredienzien sind neben Chili Ingwer, Knoblauch, Zitronengras und Koriander. Während die grüne und rote Paste relativ scharf sind, schmeckt die gelbe Paste milder. Fisch-, Fleisch- und Gemüsegerichte lassen sich durch Currypasten sehr aromatisch würzen, häufig kombiniert mit Kokosmilch und Gewürzen wie Ingwer, Knoblauch und Chili. Die Kokosmilch Kokosmilch verleiht vielen Gerichten ihren exotischen Geschmack und ist vor allem für die ostasiatische und auch für die indische Küche von Bedeutung. Hergestellt wird sie aus dem gepressten und pürierten Fruchtfleisch der Kokosnuss. Durch ihre milchig-cremige Note rundet sie gerade scharfe Gerichte leicht süßlich ab und lässt sich hervorragend mit allen möglichen Fleisch- und Gemüsesorten kombinieren. Die Gewürze Das exotische Aroma vieler Speisen aus fernen Ländern entsteht oft erst durch die richtigen Gewürze. Chili, Curry, Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriander, Ingwer und Kardamom machen den Duft und den Geschmack vieler asiatischer Gerichte aus. Und wer Sushi zubereitet, wird an Wasabi, der scharfen Meerrettichpaste nicht vorbei kommen. Von großer Bedeutung in der Asia-Küche ist das Zitronengras. Das lange, schilfartige Gras wird – ähnlich wie Lorbeerblätter – als Geschmackslieferant dem Essen beigegeben, jedoch nicht mitgegessen. Das frische Aroma harmoniert hervorragend mit Fisch und Meeresfrüchten oder Geflügelfleisch. Frischer Koriander ist für viele thailändische und vietnamesische Gerichte unentbehrlich. Denn die Blätter, die äußerlich unserer Petersilie ähneln, sorgen für einen sehr charakteristischen erdig-moschusartigen Geschmack mit zitroniger Note. Die Tamarinde, auch „indische Dattel“ genannt, ist ein typisches Gewürz für Currygerichte, das gerade im indischen, thailändischen und indonesischen Raum häufig verwendet wird. Geschmacklich passt die Tamarinde gut zu Chili und ist auch Teil der bei uns bekannten Worcestersauce. Palmzucker – der Zucker verschiedener Palmenarten ‒ hat ein besonderes Aroma, das sich ideal zur Verfeinerung asiatischer Gerichte eignet. Alternativ kann auch der wesentlich stärker süßende braune Kandiszucker oder Rohrzucker verwendet werden. Die Weine und Essige Der bekannteste japanische Reiswein ist Sake. Er wird nicht nur gerne getrunken, sondern kann auch Fisch- und Gemüsegerichte hervorragend abrunden. Unter Mirin versteht man einen gesüßten Sake mit goldbrauner Farbe, der ausschließlich zum Kochen verwendet wird. Er schmeckt zu Gegrilltem ebenso wie zu Süßspeisen. Der bekannteste chinesische Reiswein Shao Xing wird ebenfalls nur zum Kochen verwendet. Er hat eine mittelbraune Farbe und schmeckt leicht rauchig, was gut zu aromatischen Fleischgerichten passt. Eine weitere wichtige Zutat der asiatischen Küche, der Reisessig, schmeckt sehr viel milder als herkömmlicher Essig. Er eignet sich gut zum Marinieren von Salaten und wird zum Würzen von Sushi-Reis eingesetzt. Die Gemüsesorten Nicht alle Gemüsesorten, die in asiatischen Gerichten verwendet werden, sind uns fremd. Auch in Asien werden gerne Paprika, Möhren, Frühlingszwiebeln, Blumenkohl oder Brokkoli gegessen. Beliebt sind zudem alle Arten von Sprossen. Dazu zählen vor allem Mungobohnensprossen ‒ denn was wir gemeinhin „Sojasprossen“ nennen, sind keine gekeimten Sojakörner, sondern Mungobohnen. Als Bambussprossen bezeichnet man die jungen Schösslinge bestimmter Bambus-Arten.
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Asiatische Küche

Format: Gebundene Ausgabe Das Buch macht schon vor dem Aufschlagen Appetit. Der schön gestaltete, farbenfrohe Schutzumschlag macht das Buch zu einer wunderbaren Geschenkidee, vor allem, weil ja die asiatische Küche mit ihrer Leichtigkeit voll im Trend liegt. Die enthaltenen Rezepte sind aufgeteilt nach zwölf verschiedenen Regionen des asiatischen Raums. Also nicht nur China, Japan und Thailand, sondern auch exotischeres wie Birma, Malaysia, Sri Lanka, Kambodscha und weitere. Die Rezepte (für vier Personen) sind so detailliert beschrieben, daß auch Anfänger kaum etwas falsch machen können. Sie sind mit wunderschönen Bildern versehen und zwischendrin befinden sich immer wieder kleine Info-Kästen zu besonderen Zutaten und ihrer Beschaffung. Auch die Nährwert-Analyse fehlt nicht. Am Anfang des Buches findet der Leser ca. 10 Seiten über besondere Zubereitungsweisen und, sehr wichtig, eine ausführliche Übersicht über die wichtigsten Zutaten mit genauen Informationen und Tips, wodurch sie gegebenenfalls ersetzt werden können. Die Gerichte selbst schmecken hervorragend und schinden bei Freunden sicher viel Eindruck! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Asiatische Küche

Das Buch macht schon vor dem Aufschlagen Appetit. Der schön gestaltete, farbenfrohe Schutzumschlag macht das Buch zu einer wunderbaren Geschenkidee, vor allem, weil ja die asiatische Küche mit ihrer Leichtigkeit voll im Trend liegt. Die enthaltenen Rezepte sind aufgeteilt nach zwölf verschiedenen Regionen des asiatischen Raums. Also nicht nur China, Japan und Thailand, sondern auch exotischeres wie Birma, Malaysia, Sri Lanka, Kambodscha und weitere. Die Rezepte (für vier Personen) sind so detailliert beschrieben, daß auch Anfänger kaum etwas falsch machen können. Sie sind mit wunderschönen Bildern versehen und zwischendrin befinden sich immer wieder kleine Info-Kästen zu besonderen Zutaten und ihrer Beschaffung. Auch die Nährwert-Analyse fehlt nicht. Am Anfang des Buches findet der Leser ca. 10 Seiten über besondere Zubereitungsweisen und, sehr wichtig, eine ausführliche Übersicht über die wichtigsten Zutaten mit genauen Informationen und Tips, wodurch sie gegebenenfalls ersetzt werden können. Die Gerichte selbst schmecken hervorragend und schinden bei Freunden sicher viel Eindruck! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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Sowohl Sojasauce als auch Fischsauce und Austernsauce kann man auch gut zum Nachwürzen auf den Tisch stellen. Die Currypasten Currypasten gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtungen und Schärfegraden – abhängig vom Chili-Anteil. Die Pasten bestehen aus einem Potpourri von Gewürzen und Würzsaucen. Häufige Ingredienzien sind neben Chili Ingwer, Knoblauch, Zitronengras und Koriander. Während die grüne und rote Paste relativ scharf sind, schmeckt die gelbe Paste milder. Fisch-, Fleisch- und Gemüsegerichte lassen sich durch Currypasten sehr aromatisch würzen, häufig kombiniert mit Kokosmilch und Gewürzen wie Ingwer, Knoblauch und Chili. Die Kokosmilch Kokosmilch verleiht vielen Gerichten ihren exotischen Geschmack und ist vor allem für die ostasiatische und auch für die indische Küche von Bedeutung. Hergestellt wird sie aus dem gepressten und pürierten Fruchtfleisch der Kokosnuss. Durch ihre milchig-cremige Note rundet sie gerade scharfe Gerichte leicht süßlich ab und lässt sich hervorragend mit allen möglichen Fleisch- und Gemüsesorten kombinieren. Die Gewürze Das exotische Aroma vieler Speisen aus fernen Ländern entsteht oft erst durch die richtigen Gewürze. Chili, Curry, Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriander, Ingwer und Kardamom machen den Duft und den Geschmack vieler asiatischer Gerichte aus. Und wer Sushi zubereitet, wird an Wasabi, der scharfen Meerrettichpaste nicht vorbei kommen. Von großer Bedeutung in der Asia-Küche ist das Zitronengras. Das lange, schilfartige Gras wird – ähnlich wie Lorbeerblätter – als Geschmackslieferant dem Essen beigegeben, jedoch nicht mitgegessen. Das frische Aroma harmoniert hervorragend mit Fisch und Meeresfrüchten oder Geflügelfleisch. Frischer Koriander ist für viele thailändische und vietnamesische Gerichte unentbehrlich. Denn die Blätter, die äußerlich unserer Petersilie ähneln, sorgen für einen sehr charakteristischen erdig-moschusartigen Geschmack mit zitroniger Note. Die Tamarinde, auch „indische Dattel“ genannt, ist ein typisches Gewürz für Currygerichte, das gerade im indischen, thailändischen und indonesischen Raum häufig verwendet wird. Geschmacklich passt die Tamarinde gut zu Chili und ist auch Teil der bei uns bekannten Worcestersauce. Palmzucker – der Zucker verschiedener Palmenarten ‒ hat ein besonderes Aroma, das sich ideal zur Verfeinerung asiatischer Gerichte eignet. Alternativ kann auch der wesentlich stärker süßende braune Kandiszucker oder Rohrzucker verwendet werden. Die Weine und Essige Der bekannteste japanische Reiswein ist Sake. Er wird nicht nur gerne getrunken, sondern kann auch Fisch- und Gemüsegerichte hervorragend abrunden. Unter Mirin versteht man einen gesüßten Sake mit goldbrauner Farbe, der ausschließlich zum Kochen verwendet wird. Er schmeckt zu Gegrilltem ebenso wie zu Süßspeisen. Der bekannteste chinesische Reiswein Shao Xing wird ebenfalls nur zum Kochen verwendet. Er hat eine mittelbraune Farbe und schmeckt leicht rauchig, was gut zu aromatischen Fleischgerichten passt. Eine weitere wichtige Zutat der asiatischen Küche, der Reisessig, schmeckt sehr viel milder als herkömmlicher Essig. Er eignet sich gut zum Marinieren von Salaten und wird zum Würzen von Sushi-Reis eingesetzt. Die Gemüsesorten Nicht alle Gemüsesorten, die in asiatischen Gerichten verwendet werden, sind uns fremd. Auch in Asien werden gerne Paprika, Möhren, Frühlingszwiebeln, Blumenkohl oder Brokkoli gegessen. Beliebt sind zudem alle Arten von Sprossen. Dazu zählen vor allem Mungobohnensprossen ‒ denn was wir gemeinhin „Sojasprossen“ nennen, sind keine gekeimten Sojakörner, sondern Mungobohnen. Als Bambussprossen bezeichnet man die jungen Schösslinge bestimmter Bambus-Arten.

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