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Englische Küche

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Englische Küche

Englische Rezepte – da kommen einem zunächst Baked Beans und Fish and Chips in den Sinn. Und natürlich die köstlichen Scones, die zur teatime serviert werden. Englische Rezepte sind aber um einiges vielfältiger, als man denkt. Yes, indeed! Die englische Küche überzeugt mit feinem Roastbeef, köstlichem Fisch und vielerlei Pie-Variationen. Auch süße englische Rezepte wie Crumble und Trifle sind weit über die englischen Landesgrenzen bekannt und beliebt. Und das zu Recht! Wir sollten uns häufiger eine Scheibe von der Queen abschneiden und englische rezepte ausprobieren! Überzeugen auch Sie sich davon, dass englische Rezepte einiges auf dem kulinarischen Kasten haben.
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Englische Küche

Die englische Küche gilt nicht gerade als Gourmetküche in Europa – schwer und deftig sind die Rezepte sowie fettig und einseitig. Denn Fish & Chips sind nicht gerade fettarm, der traditionelle Sunday Roast wird gerne mit schweren Soßen gereicht und das englische Frühstück kann schon mal reichhaltiger ausfallen als hierzulande das Mittagessen. Doch die englische Küche hat viel mehr Rezepte zu bieten, wie wir euch zeigen wollen.
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Natürlich sind auch Süßigkeiten und Backwaren in der englischen Küche beliebt. Besonders bekannt sind wohl Scones: Flaches Gebäck mit Ei und Sahne, das gerne mit clotted cream und Konfitüre zur Tea Time gereicht wird. Auch der inzwischen europaweit beliebte Crumble, eine englische Nachspeise aus mit Streuseln überbackenen Früchten, stammt ursprünglich aus der englischen Küche. Eine echte Sünde aus der englischen Küche ist Eton mess – ein traditionelles Dessert mit Sahne, Baiser und Erdbeeren. Mehr englische Rezepte findet ihr auf der nächsten Seite!
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Insbesondere Migranten aus Indien und afrikanischen Ländern haben dazu beigetragen, dass die englische Küche sich der Welt wieder geöffnet hat und auf ein vergleichsweise hohes Niveau zurückgekehrt ist. Tatsächlich ist die typisch englische Küche im Alltag zugunsten einer breiteren, (post-kolonial) britischen Identität auf breitem Rückzug. Heutige Lieblingsgerichte der Briten sind auch italienischen oder asiatischen Ursprungs. Dazu zählen z. B. Lasagne und Pizza, aber auch das sehr beliebte Chicken tikka masala.
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Die englische Küche hatte im 19. Jahrhundert einen ausgezeichneten Ruf. Im Frankreich der damaligen Zeit verwies man auf die cuisine anglaise, wenn auf besonders erlesene und exquisite Küche Bezug genommen werden sollte. Der Ruf begründete sich zu Recht auf die damals hochstehende Esskultur des britischen Königreiches, denn durch den einfachen Zugang zu exotischen Gewürzen und Lebensmitteln während der Kolonialzeit konnte auf den britischen Inseln im Großbürgertum eine neue Qualität in der Speisenzubereitung erzielt werden. Den wesentlichen Beitrag zur fachmännischen Zubereitung leistete das angestellte Hauspersonal, das sich im Laufe der Zeit die Koch-Expertise erarbeitete. Dies wird z. B. in Isabella Beetons Book of Householdmanagement von 1861 deutlich, das sich mit 900 Rezepten und über 1000 weiteren Hinweisen zu Küche und Haushalt nicht nur an die Hausfrau selbst, sondern ganz ausdrücklich auch an das Personal richtete. Mit dem Niedergang des Kolonialreiches und, etwas später, durch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ersten Weltkrieges schwanden die Zugriffe auf die Ressourcen. Zum einen war die Beschaffung der exotischen Zutaten schwieriger und damit auch teurer geworden, zum anderen konnte das Bürgertum nicht mehr in großem Umfang Dienstpersonal beschäftigen. Hierdurch wurden die Experten von den Zutaten endgültig getrennt. Wer sich die Zutaten noch leisten konnte, verstand wenig von der Zubereitung. Wer kochen konnte, hatte nicht die Mittel, sich Zutaten für erlesene Gerichte zu verschaffen. So ging die Kunst des Kochens in der englischen Küche zeitweise verloren.
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Beim Lesen habe ich abwechselnd Tränen geweint und gelacht. Die im allgemeinen (auch von mir) eher negativ bewertete englische Küche wurde mir bei der Schilderung aus der Sicht des kleinen Nigel nachträglich doch noch sympathisch: Kinder müssen sich ja nun mal mit dem arrangieren, was die elterliche Küche so bietet. Viele, viele Male wurde ich an meine eigenen Kindheitserfahrungen erinnert. Ich hatte zwar das Glück, dass meine Mutter ganz gut kochen konnte, andererseits war ich aber sehr nörgelig bis ‘krüsch’, und außerdem gab es in der Zeit, in der ich Kind war (40er und 50er Jahre), keine besonders große Auswahl.Als Geschenk und zum Selberlesen absolut empfehlenswert – auch für Menschen, die sich nicht besonders fürs Kochen interessieren.
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Gegen kaum eine andere internationale Küche hegen Deutsche so hartnäckig Vorurteile wie gegen die englische. Aber keine Sorge: Wenn die Olympischen Spiele in London beginnen, werden sowohl die Gäste als auch die 15.000 Sportler sicher satt werden. Schon jetzt rühmen die Organisatoren die Verköstigung als die weltweit größte Catering-Aktion zu Friedenszeiten. Die Athleten können aus rund 1300 Gerichten aus aller Welt wählen, 150 davon werden als “Best of British” ausgewiesen. Doch was heißt eigentlich gutes britisches Essen? Und vor was sollte man sich fürchten? Wir haben fünf Experten gefragt.
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Jamie Oliver, britischer Fernsehkoch und Food-Aufklärer: Lange Zeit war englische Küche als langweilig, uninspiriert und schwer verdaulich verschrien, als bestünde sie nur aus Fish and Chips – was nebenbei bemerkt köstlich sein kann. Aber in den letzten Jahren hat sie sich stark verändert. Jeden, der heutzutage ins Vereinigte Königreich kommt, erwarten echte Gaumenfreuden.
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Die traditionelle englische Küche steht, weil sie oftmals sehr fettig und deftig ist, außerhalb von England im Ruf, schwer verdaulich und langweilig zu sein. Andererseits reizt sie, wie zum Beispiel bei Lammfleisch mit Minzsauce, durch die teilweise ungewohnte Kombination verschiedener Geschmacksrichtungen.
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Hot Cross Buns sind eine englische Osterspezialität. Lesen Sie hier, was die gewürzten Brötchen ausmacht, was hinein gehört und wie eigentlich das Kreuz auf die Hot Cross Buns kommt.
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Das typische englische Frühstück wird, da die Zubereitung relativ aufwendig ist, von den meisten Briten nicht regelmäßig zu Hause verzehrt. Dagegen findet man das full English breakfast in vielen Hotels und Pensionen sowie in zahlreichen kleinen Cafés und Imbissen. Fester Bestandteil dieser Mahlzeit ist Toast mit gesalzener Butter (Margarine gilt bei der traditionellen Zubereitung als „barbarisch“), während die übrigen Bestandteile variabel sind:

Worcestersauce ist ein würziges, dunkles Extrakt aus der englischen Küche. Lesen Sie hier, woraus sie gemacht und wie sie verwendet wird und stöbern Sie durch unsere Rezepte mit Worcestersauce.
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Die Küche in Großbritannien verbindet Traditionsgerichte aus der Landhausküche mit internationalen Einflüssen und ist vielseitig. Den schlechten Ruf, der ihr vorauseilt, hat sie sicher nicht verdient.
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Sarah Wiener: Das ist den Einwanderern aus den Kolonien geschuldet. In London haben sich sehr viele Menschen aus verschiedenen Nationen angesiedelt, die alle ihre eigene Küche mitgebracht haben und auch die Lebensmittel, die man dazu braucht. Überall wo es fremde authentische Einflüsse gibt, tut es den Küchen eigentlich sehr gut.
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Die in der traditionellen englischen Küche geläufige Kombination von Fleisch, Kartoffeln und Gemüse (meat and two veg) findet ihre etablierteste Form im Sunday roast oder Sunday dinner, einer Mahlzeit, die am Sonntagmittag zu Hause, im Pub oder im Restaurant eingenommen wird. Die Kartoffeln werden oft als roast potatoes zubereitet, indem die geschälten rohen und halbierten Kartoffeln mit Öl bestrichen, gesalzen und im Ofen geröstet werden. Beliebte Gemüsesorten sind Karotten, Erbsen, Grünkohl, Blumenkohl oder Broccoli. Andere Gemüsesorten werden auch verwendet. Als Fleisch für dieses Gericht eignen sich Lamm, Schwein oder Rind, wobei das Fleisch oft vor dem Servieren in dünne Scheiben geschnitten wird. Wichtige Beilage des Sunday roast ist in ganz England der aus dem Norden stammende Yorkshire-Pudding. Der Sunday roast wird nicht mehr so häufig wie noch vor einigen Jahren gegessen.
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Kartoffeln spielen in der britischen Küche eine entscheidende Rolle. Sie werden häufig als jacket potatoes oder baked potatoes (vgl. Backkartoffel) zubereitet, also als ganze Kartoffeln mit Schale, die mit etwas Öl bestrichen im Backofen gegart werden, bis die Schale knusprig ist. Im Handel sind für diese Zubereitung extragroße Kartoffeln erhältlich, die oftmals roh bis zu 200 Gramm wiegen. Die britische Version der Pommes frites sind Chips. Diese unterscheiden sich in Größe, Form und Konsistenz von den ersteren. Kartoffelbrei (mashed potatoes) ist nicht nur eine Beilage zu Fisch und Würstchen (in Kombination mit Würstchen als bangers and mash bezeichnet), sondern wird auch zur Zubereitung von cottage pie, cumberland pie, shepherd’s pie oder fisherman’s pie verwendet. Es handelt sich dabei um Gerichte, bei denen Hackfleisch oder Fisch gewürzt und mit Gemüse angegart wird, bevor man sie in einer feuerfesten Schale mit Kartoffelbrei überdeckt und im Ofen überbackt. Im ganzen Land beliebt ist der Lancashire Hot Pot, ein Kartoffelgericht mit Hammel, bei dem der vorgekochte Hammel, gewürfelt und mit rohen Kartoffelscheiben belegt, im Backofen fertig gegart wird.
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Das bekannteste Gericht sind die Fish and Chips, die in traditionellen chip shops, Pubs oder take-aways zubereitet und verkauft werden. Take-away ist ein Oberbegriff für Imbissstuben, in denen man Speisen kauft, um sie mit nach Hause zu nehmen und dort zu verzehren. Take-aways bieten oft eine große Palette von indischen, chinesischen oder anderweitig exotischen Speisen, wobei Fish’n’Chips manchmal als einzige britische Mahlzeit aufgeführt wird. Ähnlich wie in Deutschland sind Fastfood-Ketten weit verbreitet. Auch Fertiggerichte für die Mikrowelle oder für den Ofen spielen eine verhältnismäßig große Rolle in der Ernährung vieler Briten. Es gibt zahlreiche Geschäfte, die ausschließlich tiefgefrorene Lebensmittel anbieten, wobei der Anteil an Fertigspeisen sämtliche Kategorien von Gerichten umfasst, die man heute zur britischen Küche zählen kann. Auch in den Kühlregalen der Supermärkte ist das Angebot an fertigen Speisen überaus groß. Manche Produkte enthalten weitgehend rohe Zutaten wie etwa Hühnerbrust, rohes Gemüse, Fisch, etc., während andere Gerichte fertig gekocht sind und nur noch aufgewärmt werden müssen.

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